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Die Teilzeitarbeit:

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Arbeitnehmer sind teilzeitbeschäftigt wenn ihre
regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit kürzer ist als die regelmäßig
wöchentliche Arbeitszeit vergleichbarer vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer.
Ausschlaggebend für die Flexibilität von Teilzeitarbeitsmodellen ist der
Zeitraum, innerhalb dessen die Arbeitszeit flexibel verteilt werden kann.
Während beim klassischen Halbtagsjob der Verteilzeitraum nur einem Tag
entspricht, kann man z.B. im Verteilzeitraum 'Woche' 2 oder 3 Tage Vollzeit arbeiten..
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Welche Varianten der Teilzeitarbeit sind bekannt?
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Blockteilzeit:
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Wird Teilzeit so positioniert, dass Blöcke von Vollzeit mit längeren
Freizeitblöcken abwechseln, so spricht man von Blockteilzeit.
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Jahresteilzeit:
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Wird als Verteilzeitraum ein ganzes Jahr gewählt
und als Stundenvolumen weniger als 100 Prozent vereinbart, so spricht man von
Jahresteilzeit. Dieses Modell bietet große Vorteile für Arbeitgeber und
Arbeitnehmer, da die Arbeitszeit der Beschäftigten in Abhängigkeit zu
saisonalen Schwankungen bedarfsorientiert geplant werden kann, wobei dem
Arbeitnehmer auch ausreichende Planungssicherheit für sein Privatleben gewährt wird.
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Qualifizierte Teilzeit:
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Wird dem Arbeitnehmer hinsichtlich des Volumens, der
Lage und der Verteilung der Arbeitszeit jegliche Freiheit zugestanden, seine
Arbeitsleistung zeitlich ohne Änderungsankündigung zu variieren, spricht man
von qualifizierter Teilzeitarbeit.
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Wahlarbeitszeit:
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Unter diesem Arbeitszeitmodell wird das Angebot des
Arbeitgebers an den Arbeitnehmer verstanden, dass dieser in jedem Jahr die
Möglichkeit hat, seine individuelle Wochenarbeitszeit aus einer Spanne zwischen
30 und 40 Stunden auszusuchen, wobei für beide Seiten eine Härtefallregelung
existiert (Zeitkorrektur in bestimmten Fällen möglich).
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Kombinationen von Teilzeit mit anderen flexiblen Arbeitszeitmodellen:
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Man kann auch Teilzeit mit nahezu allen Modellen und
Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung kombinieren (z.B.
Kombination von Teilzeit und Gleitzeit, Teilzeit auf Kontenbasis,
teilzeit-integrierende Mehrschichtsysteme).
Auch das flexible Arbeitszeitmodell der Arbeitsplatzteilung und der Abrufarbeit
können als besondere Formen der Teilzeitarbeit angesehen werden.
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Altersteilzeit als besondere Form:
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Eine Reduzierung der Arbeitszeit ermöglicht älteren Arbeitnehmern einen gleitenden
Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand.
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Welche Vor- bzw. Nachteile hat die Teilzeitarbeit?
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Bei den traditionellen Teilzeitarbeitsmodellen gibt
es keine sonderliche Flexibilität hinsichtlich einer bedarfsgerechten
Verschiebung der Arbeitszeiten (reduziertes Arbeitsvolumen muss zu festgelegten
Zeiten abgeleistet werden). Trotzdem ist es auch für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
in einem gewissen Ausmaß möglich, die Lage der reduzierten Arbeitszeit
variabel zu gestalten und somit flexibel auf Auftragsschwankungen zu reagieren.
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Vorteile:
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- Mit Zunahme der Länge der Verteilzeiträume
steigen die Möglichkeiten für das Unternehmen, die
Arbeitskraft entsprechend des Arbeitsaufkommens einzusetzen
- Mit Teilzeitkräften können Betriebs- und
Servicezeiten verlängert werden (Teilzeitkräfte ergänzen die
vollzeitbeschäftigte Kernbelegschaft)
- Höhere Motivation und Produktivität der MitarbeiterInnen
- Reduzierung der Fehlzeiten der MitarbeiterInnen
- Bessere Möglichkeiten der Vereinbarkeit von
Familie, Freizeit und Beruf bei den MitarbeiterInnen
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Nachteile:
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- Höhere Kosten durch Lohnnebenkosten und
Investitionen in die Weiterbildung sowie höherer Koordinationsaufwand
seitens des Unternehmens
- Finanzielle Einbußen, Probleme bei
Teilzeitformen mit verhältnismäßig kurzen Ankündigungsfristen sowie
Befürchtung hinsichtlich eines Karrierehemmnisses bei den MitarbeiterInnen
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