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Die Vertrauensarbeitszeit:

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Bei diesem Modell verzichtet der Arbeitgeber im
Rahmen einer Vertragsarbeitszeitregelung auf die Kontrolle der Arbeitszeit und
vertraut darauf, dass die Beschäftigten ihren vertraglichen Verpflichtungen
ohne Überprüfung nachkommen. Die MitarbeiterInnen entscheiden
eigenverantwortlich, wann sie ihre Aufgaben erfüllen (volle Zeitsouveränität
im Rahmen der Vereinbarungen). Es steht somit die Ergebnis- und nicht die
Zeitorientierung im Vordergrund. Voraussetzung für einen Erfolg dieses Modells
ist die Unternehmenskultur, das Selbstmanagement der Beschäftigten und die
Kompetenz der Führungskräfte.
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Welche Varianten der Vertrauensarbeitszeit sind bekannt?
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Unter diesem Begriff werden die unterschiedlichsten
Arbeitszeitformen verstanden, so zum Beispiel:
- Persönlich ausgehandelte Arbeitszeiten innerhalb eines Teams
- Festliegende Arbeitszeiten deren Einhaltung nicht überprüft wird
- Führung über Zielvereinbarungen
- Verzicht auf eine Verabredung über zu leistendes Arbeitsvolumen oder auf Kernanwesenheitsstunden
- Führung eines persönlichen Zeitkontos des Mitarbeiters zur Selbstkontrolle
- Arbeitszeitkonten in der Verantwortung des Mitarbeiters
- Verzicht auf jegliche Zeiterfassung
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Welche Vorteile bzw. Nachteile (Risiken) sind bekannt?
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Vorteile:
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- Implementierung einer offenen Unternehmenskultur
- Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Motivation
- Weniger Zeitverschwendung (kein 'Zeitschinden')
- Anpassungsmöglichkeit von persönlichen Arbeitszeiten an Betriebsinteressen
- Verwirklichung bedarfsorientierter Arbeitszeiten
- Einsparung der Zeiterfassungskosten
- Ergebnis- statt Zeitorientierung
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Nachteile (Risiken):
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- Missbrauchsmöglichkeiten durch den Arbeitnehmer
- Der Vorgesetzte könnte die Überlastung des Beschäftigten ( 'Burn-Out-Syndrom' ) zu spät erkennen
- Erhöhung des sozialen Drucks
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