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Arbeitszeit-Management

Die amorphe (gestaltlose) Arbeitszeit:

Im Rahmen dieses Modells wird ausschließlich das Volumen der vom Arbeitnehmer in einem bestimmten Zeitraum geschuldeten Arbeitszeit festgelegt (z.B. Jahresteilzeit 1000 Stunden/Jahr). Die Verteilung der Arbeitszeit wird bewusst offen gelassen. Bei der Ausgestaltung von amorphen Arbeitszeiten muss natürlich auf die Einhaltung der relevanten Arbeitsgesetze geachtet werden.

Welche Varianten sind bekannt?

In der Praxis unterscheiden sich amorphe Arbeitszeitvereinbarungen zunächst nach dem geschuldeten Arbeitszeitvolumen (Vollzeit oder Teilzeit). Die zu leistenden Arbeitsstunden werden auf einen Bemessungszeitraum bezogen, der ein Jahr, einen Monat, eine Woche oder einen Tag umfassen kann.

Die Vor- und Nachteile dieses Modells:

Aus Arbeitgebersicht sind amorphe Arbeitszeiten eine hervorragende Möglichkeit, Schwankungen im Arbeitsaufkommen aufzufangen, ohne Personal auf- und wieder abbauen zu müssen. Er kann erreichen, dass Mitarbeiter in Zeiten hohen Arbeitskommen länger und intensiver arbeiten und in Zeiten geringen Anfalls nicht ihre Mindeststundenanzahl absitzen müssen.
Für Arbeitnehmer ist diese Arbeitszeitregelung immer dann günstig, wenn diese zur selbständigen Verteilung des zu leistenden Arbeitsvolumens befugt sind. Dann dient dieses Modell ihrer persönlichen Zeiteinteilung und somit z.B. einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
   
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